Bayern Block / Hulta Haus – Erfahrungen gesammelt

Die Bayern Block GmbH ist ein grundsolides, mittelgroßes Holzhaus bzw. Blockhaus Unternehmen aus Merching in Bayern und bietet seit gut 10 Jahren verschiedene Bautypen vorwiegend im deutschsprachigen Raum unter den Marken BayernBlock und HultaHaus an. Erfahrungen von Bauherren und eine Erläuterung der Bauweise habe ich hier zusammengestellt.

Bayern Block Blockhaus

Die klassischen Blockhäuser in Rundstamm und Kantholz Ausführung werden aus nordischer Kiefer gefertigt – die laut meinen Informationen aus Estland stammen und auch dort im Auftrag von BayernBlock gefräst werden – und sind jeweils aus dem Kern des Baumstammes (dieser ist besonders langsam gewachsen und entsprechend fester). Die Blockhäuser sind ohne Dämmung mit bis zu 23 cm dicken Blockbohlen und mit aussenliegender Dämmung aus Holzfaserplatten realisiert sowie mit einer Aufdachdämmung die ebenfalls mit Holzfaserplatten realisiert ist. Das ganze ist ziemlich ähnlich zu den von Blockhaus4you gelieferten Holzbausätzen.

Von BayernBlock werden auch kombinierte Bauweisen angeboten aus Blockbalken und Ständerbauweise, so dass z.B. das obere Geschoss und sämtliche Innenwände in Ständerbauweise realisiert sind. Bei dieser Bauart liegt die Decke des Erdgeschosses auf dem Ständerwerk auf, so dass das Haus setzungsfrei ist. Generell halte ich persönlich mehr von einer durchgängigen Bauweise in einem Blockhaus Wandaufbau Typ, jedoch hat es auch Vorteile für das Budget und die Gestaltung des Hauses von Innen und Außen, wenn man flexibel Bauweise kombinieren kann.

Durch diese Kombination von Bauweisen ist es bei Bayern Block möglich das Blockhaus ganz oder teilweise von Außen mit Schalungsbrettern oder Putz zu versehen. Dies gilt ebenfalls für den Innenausbau, wo die Ständerwände problemlos tapeziert, verputzt oder gefliest werden können, was allerdings in jedem Blockhaus über den Ständerwandvorsatz möglich ist.

Bei den Blockhäusern von Bayern Block sind mir keine Probleme mit den Blockecken oder dem Haus an sich bekannt. Auch der Bauablauf ist positiv zu bewerten, wie auch der Service nach dem Blockhaus Bau.

Das Preisniveau der Bayern Block Blockhäuser ist im oberen Bereich des unteren Drittels des Marktes einzuordnen (was auch auf der Vorfertigung in den Estländischen Werken liegt), wobei ab und an einige kleinere Leistungen nachträglich ergänzt wurden und nach nachkalkuliert werden mussten. Bayern Block bietet von der Richtmeistermontage / Selbstmontage bis hin zur Komplettmontage alle Varianten an, so dass hier auch durch umfassende Eigenleistung am Bau ordentlich Geld gespart werden kann.

BayernBlock Holzhäuser (Hulta Haus)

Unter der Bezeichnung Hulta Haus vertreibt BayernBlock klassische Holzhäuser mit Wandelementen aus Massivholz. Die Häuser können auch als Passivhäuser realisiert werden, d.h. der Wandaufbau ist äußerst dicht. Die dicke der Dämmschicht kann an die Bedürfnisse des Bauherren angepasst werden, wobei die Standardmässige Dämmung von 16 cm mit zwei Holzfaserplatten (10 cm plus 6 cm) schon recht ordentlich ist. Eine Hinterlüftung ist direkt hinter den außenliegenden Schalungsbrettern realisiert. Die Wand ist komplett diffusionsoffen gestaltet ohne jegliche Dampfsperre.

Die Wände können sowohl innen als auch außen verputzt werden, so dass der Gestaltung des Hauses quasi keine Grenzen gesetzt sind.

Bei den Holzhäusern werden ebenfalls vom reinen Bausatz zum eigenen Aufbau bis zur Komplettmontage alle Varianten angeboten. Das Preisniveau ist auch hier im mittleren Marktbereich anzusiedeln. Als Alternative kann man sich u.a. Frammelsberger Holzhaus und die ECO-Holzhäuser von Stocksiefen angucken (diese sind günstiger und haben eine umfassendere Ausstattung).

Erfahrungen von Bauherren mit BayernBlock & Hulta Haus

Es liegen derzeit nur wenige Erfahrungen vor, die aber durchweg ausgeglichen bis positiv sind. Sowohl die Beratung, wie auch die Planung und der Bauablauf werden gelobt. Kleinere Unstimmigkeiten werden pragmatisch besprochen und gelöst. Streitfälle sind mir keine bekannt geworden. Auch die externen Partner die teils den Aufbau realisieren, werden gut eingebunden und erscheinen den Bauherren kompetent.

Das Unternehmen macht der veröffentlichten Bilanz nach einen soliden Eindruck und schreibt über die letzten Jahre kontinuierlich einen Gewinn. Die Führungsmannschaft „steht noch voll im Saft“, identifiziert sich mit dem Unternehmen und den Produkten wie so oft im Holzbau üblich. Da auch die Betreuung nach dem Bau von BayernBlock gut geleistet wird, kann man von einer grundsoliden Leistung sprechen. Eine Baufinanzierung für ein BayernBlock Haus zu erhalten ist somit zumindest deutlich einfacher, als bei kleineren Anbietern, da die Bank weniger Risiko sieht, wenn etwas am Bau schief gehen sollte.

 

3 Kommentare zu "Bayern Block / Hulta Haus – Erfahrungen gesammelt"

  1. Henning H. | 25. Januar 2021 um 10:54 |

    Als wir 2017 vor der Wahl standen, wen wir für den Bau unseres Blockhauses auswählen sollten, war Ihre Internetseite eine gute Orientierungshilfe, worauf beim Bau eines Holzständer- / Blockhauses zu achten ist und welche überregionalen Anbieter es gibt.

    Wir wollten in meinem Heimatort im Oberallgäu unseren Hauptwohnsitz errichten. Wie Sie, hatten wir uns die Jahre davor intensiv mit dem Thema Steinhaus, Holzständerhaus und Blockhaus beschäftigt. Meiner Frau, einer gebürtigen Hessin waren Holzhäuser zunächst fremd und suspekt. Das erdrückende Bild einer hölzernen Schuhschachtel war zu präsent. Ohne jedoch das Gefühl eines Holzhauses erlebt zu haben, ist es schwierig, jemanden von der Modernität, Qualität und Langlebigkeit von Holzhäusern zu überzeugen. In den einschlägigen, von uns besuchten Fertighausausstellungen wurden leider überwiegend nur Stein- und Holzständerhäuser ausgestellt. Das machte die Entscheidung für ein Holzhaus oder „schlimmer“, ein Blockhaus lange Zeit unmöglich. Letztendlich wurde meine Frau von einem Blockhaus im Bauzentrum Poing überzeugt. Ein Holzhaus konnte anscheinend auch mit verputzten weißen Innenwänden, Fliesen und hohen Decken gebaut werden. Die Entscheidung war daraufhin gefallen: Es musste ein Blockhaus werden.

    Damit fing unser wirkliches Problem 2017 allerdings erst an: Welchen Anbieter sollten wir wählen? Jeder ist bekanntlich der Beste und Mängel oder Schwachstellen haben immer nur die anderen. Hier im Oberallgäu kommt hinzu, dass im Umkreis von 100 km unzählige Anbieter sowohl vor Ort als auch aus dem Vorarlberg und Tirol sowie ein renommiertes Unternehmen aus dem Unterallgäu ihre Produkte anbieten und wegen der Nähe teilweise sogar Rabatt gewähren wollten.

    Unser Budget, das Grundstück, die Landschaft und genaue Vorstellungen (d.h. nach über 30 Entwürfen meiner Frau!) des Grundrisses haben Lage und Maße des einstöckigen Chalets samt eines lediglich durch einen Carport getrennten, mit dem Dach allerdings verbundenen Tiny House vorgegeben. Damit ausgerüstet, wollten wir die Angebote einholen. So mancher – darunter auch ein angeblicher Marktführer im süddeutschen Raum – hat sich damit allerdings schwer getan. Zuerst müsse ein Architekt des jeweiligen Hauses das ganze Konzept aufbereiten und dann könne ein Angebot erfolgen. Diese Unternehmen wurden von uns allesamt sogleich aussortiert.

    Wir wollten unseren Grundriss, Erdwärme als Heizungsquelle, einen soliden Bau, der nicht durch viele Erklärungen und unter Bemühung von unsererseits nicht nachvollziehbaren, fast schon esoterischen Argumenten erklärt werden musste.

    Man sollte es nicht glauben: Manche haben uns ein anderes Haus bauen wollen. Selbstverständlich wäre dies unseren Vorstellungen sehr ähnlich, was es aber nicht war.

    Wieder andere hatten abweichende Heizungsangebote im Angebot und jede Abweichung hiervon wäre nicht sinnvoll.
    Manche wollten bspw. keine Nägel verwenden, haben Folien zur Strahlungsabhaltung angeboten (Schon mal nachgedacht, warum im Flugzeug nicht telefoniert werden soll?) oder sonstige, von uns nicht ganz nachvollziehbare Gründe für ihre Bauweise aufgeführt.
    Auch diese Unternehmen wurden von uns aussortiert.

    Letztendlich verblieben drei Anbieter: Ein südlich von Tirol gelegener überregionaler Anbieter, ein regionaler Anbieter und BayernBlock. Durch von uns nicht nachvollziehbare Preisgestaltung samt sich uns nicht erschließender Rabatte hat sich der überregionale Anbieter trotz günstigerem Gesamtpreis selbst aus dem Rennen genommen.

    Damit sind wir beim Thema Vertrauen. Wer garantiert, dass Preise, Termine und Qualität eingehalten werden? Herr Weny von BayernBlock hat uns – bei der Detailplanung wird man genauer – mit einer empfundenen Seelenruhe zehn Angebot zugesandt, jede Änderung war nachvollziehbar und er hat uns sein Wort gegeben: Qualität und Preis werden eingehalten. Ein Handschlag nach dem unterzeichneten Vertrag hat dieses Wort auf „altbairische Art“ besiegelt. Dieses Versprechen erscheint vielleicht ungewöhnlich, aber er hat es gegeben und mehr als Wort gehalten. Daher schreibe ich Ihnen.

    Unser Haus hat einen Fichtenblock innen, eine außengedämmten Wand mit querliegender Lärchenschalung und einen Sichtdachstuhl (Satteldach). Nach Ansicht von Zimmerleuten aus unserem Ort – hier schaut man sich die Häuser der Nachbarn an und kommentiert (manchmal sogar) fachmännisch – ist das Haus qualitativ hochwertig und handwerklich solide gebaut („wie früher halt, als alles besser war“). Den Innenausbau hat dann keiner mehr kommentiert, da dann schon die Fenster und Türen eingebaut waren. Die Innenwände sind im Trockenbau erstellt und weiß, der Boden ist gefliest. Von hölzerner Schuhschachtel ist wirklich nichts vorhanden. Kurz: Es ist unser Traumchalet geworden.

    Beim Bau hat Herr Weny im Zweifel immer zu unseren Gunsten entschieden. Der vereinbarte Preis und Übergabetermin wurden eingehalten. Dass unser Budget dennoch – wie bei allen anderen wahrscheinlich auch – überschritten wurde, lag nicht an BayernBlock. Vielmehr waren die Ausgaben für Bodenplatte, Garten, Wegbereitung, Sicherheitseinrichtungen und Gebühren deutlich zu niedrig geplant. Dies sind alles Kosten außerhalb des Einflusses von BayernBlock.

    „Shit happens“ sagt der Amerikaner – am Bau gibt es anscheinend regelmäßig Nachbesserungsbedarf. Die Frage ist allerdings, wie der Bauunternehmer damit umgeht und wie er diesen im Zweifelsfall interpretiert.

    Auch mit BayernBlock ist zwar geringer, aber dennoch Nachbesserungsbedarf entstanden. Eine Unachtsamkeit und der nahende Winter haben an einem kritischen Punkt eine – um es freundlich zu sagen – nicht ganz sachgemäße Ausführung hervorgebracht. Herr Weny hat ohne zu zögern die Einschaltung eines von BayernBlock zu bezahlenden Sachverständigen vorgeschlagen, der sowohl den Schaden feststellen als auch dessen Behebung gutachterlich begleiten sollte. So geschah es dann auch und der Fehler wurde zeitnah behoben. Eine Steintapete wurde mit einem sichtbaren Stoß angebracht. Auch dieser objektive und kostspielige Schönheitsfehler wurde ohne Diskussion abgeändert. Ich habe bereits Situationen erlebt, in denen weniger teurere und viel offensichtlichere Schäden erst lange diskutiert werden mussten.

    Mängel, die bei der Abnahme nicht erkannt wurden, wurden anstandslos und unverzüglich im Nachgang behoben. Hornissen, Wespen und ein Steinmarder haben im ersten und zweiten Sommer nach Baufeststellung jedes noch so unsichtbare Loch und leider in Abständen gefunden. BayernBlock hat auch den letzten Ritz zu gegebener Zeit im Rahmen der Gewährleistung nachgearbeitet.

    Zusammengefasst kann ich die Frage, ob wir wieder mit BayernBlock bauen würden, nur mit „ja“ beantworten.

  2. Michael Blum | 20. September 2016 um 10:55 |

    Wir haben 2009 ebenfalls mit BayernBlock ein 23 cm Rundstammhaus gebaut. Auch wir sind, wie oben schon erwähnt, mehr als zufrieden. Super netter Kontakt, viele gute Beratungsgespräche, aus denen auch neue Ideen entstanden, an denen ich mich jetzt noch freue.
    Ich war mit dem Geschäftsführer in der Rundstamm-Produktion in Estland und durfte mich vor Ort von der Holzqualität und der Produktion sowie Lagerung überzeugen. Ich bin natürlich Laie was Holz angeht aber was ich beurteilen konnte war die Mentalität in der Firma. Der Inhaber zeigte mir die komplette Fertigung voller Stolz und war mit Herz und Seele am Werk, ebenso wie die Mitarbeiter. Alles war sauber organisiert und machte einen einwandfreien Eindruck. Ich war beeindruckt.
    Der Haus- Aufbau lief glatt. Auftretende, kleinere Probleme wurden schnell und zu unserer vollen Zufriedenheit gelöst.Jeder Balken passte und jede Elektrobohrung war an der richtigen Stelle.
    Ich habe immer noch freundschaftliche Kontakte zu den Mitarbeitern sowie dem Geschäftsführer, die für uns auch immer noch ein offenes Ohr haben, wenn mal Fragen aufkommen. Ausserdem habe ich immer ein Bier kalt, falls mal jemand von denen vorbeigestolpert kommt.
    Auch ich kann BayernBlock nur wärmstens empfehlen.

  3. Wir haben mit BayernBlock ein Fertighaus, genauer gesagt ein Hulta-Haus (halb Putz, halb Holzfassade), gebaut und durften das Haus letztes Jahr pünktlich zum angegebenen Fertigstellungstermin beziehen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an das gesamte Team von BayernBlock! Wir waren von Anfang an sehr zufrieden mit dem nahezu reibungslosen Ablauf und der sehr guten Kommunikation mit BayernBlock, wobei insbesondere der Inhaber, Herr Ulrich Vieregg, sehr lobenswert zu erwähnen ist, aber u.a. auch Frau und Herr Weiß, die immer ein „offenes Ohr“ für uns hatten. Ich nehme an, wir waren nicht die einfachsten Kunden, wenn man bedenkt, dass ich schon ganz zu Anfang mit dem Grundriss immer wieder unzufrieden war – und uns Herr Vieregg sogar persönlich beim Entwurf behilflich war. Irgendwann wurde mir dann aber klar, dass Speisekammer, Arbeitszimmer und Treppenabgang in den Keller erst dann unter einen Hut zu bringen sind, wenn das Haus einen Meter länger wird als eigentlich geplant(im Endeffekt haben wir dann im Prinzip die Struktur übernommen, die im HultaHaus-Prospekt angegeben war – vorher Schauen zahlt sich halt doch manchmal aus :-)). Diese größere Veränderung hat sich aber nicht einmal preislich niedergeschlagen. Auch sonst kann ich nur bestätigen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Allerdings muss ich – so leid es mir tut – ein Minus für die Sanitärarbeiten und -installationen geben. Zum Einen haben wir feststellen müssen, dass wirklich jeder Handtuch- und Klorollenhalter gewackelt hat, teilweise sogar die Halterungsschrauben ohne Dübel in die Wand gesteckt worden waren. Auch in den Duschen das gleiche Bild: im OG hat die Duschwanne gleich beim ersten Betreten furchtbar gequietscht (besser kann ich das Geräusch nicht beschreiben), so dass zweimal ein Monteur der Firma nachbessern musste, bis ein geräuschfreies Betreten möglich war. Auch die Wandhalterung für den Duschschlauch war nicht fest angebracht. Der große Schreck folgte dann aber erst nach einigen Wochen der Ingebrauchnahme der Dusche: Die Fliesen hinter der Trennwand (teilgeflieste Leerwand hinter der Dusche, die aus optischen Gründen den Raum unterteilt) lösten sich bis in ca. 30 oder 40 cm Höhe aus der Befestigung und drohten irgendwann auszubrechen, wobei mein Mann rechtzeitig Herrn Vieregg informierte. Dieser hat dann sofort nach der Ursache fahnden lassen: die Duschwanne war nicht mit Acryl abgedichtet worden, so dass Wasser in die Wand gelaufen war (Holzfaserplatte drinnen, die aufquillt). Gleiches Problem leider auch im EG, nur dass das Wasser in den Flur ausläuft und nicht in die Wand aufsteigt, wie mein Mann in den Wochen der Nichtbenutzung der oberen Dusche feststellen musste. Bislang warten wir noch auf die Wiederverschließung des Lochs in der Wand im OG, aber ich gehe davon aus, dass auch dieses Problem bis Ende des Jahres behoben sein wird. Allerdings hatten wir vor Kurzem einen zuverlässigen Heizungsbauer aus unserer Gegend im Haus, genauer gesagt im Keller (Sonderwunsch unsererseits), der mich auf ein weiteres Problem aufmerksam gemacht hat, das sich wohl nicht so schnell beheben lässt: die ganzen Rohre, die bei uns im Haus verlegt wurden, sind nicht aus Stahl, sondern aus Plastik! Ihm zufolge ist dieses System erst seit wenigen Jahren auf dem Markt und seine Firma sei nicht „auf diesen Zug aufgesprungen“, da das System zwar billig und einfach einzubauen sei (da verbiegbar), aber es noch keinerlei Langzeiterfahrung bezüglich Haltbarkeit, etc. gebe. Als ich das gehört habe, ist mir, ganz ehrlich gesagt, erst mal der Mund offen gestanden. Wer hört sowas schon gern? Leider ist man als Bauherr in solchen Dingen völlig ahnungslos. In meinen Augen ist es vielleicht keine gute Idee, an diesem wichtigen Punkt – den Rohren, die im gesamten Haus verlegt sind, – zu sparen. Im Endeffekt wäre ich, hätte ich um dieses Problem gewusst, bereit gewesen, entsprechend mehr zu bezahlen, um auch hier die gewünschte Qualität zu erhalten. Also an alle künftigen Bauherren: unbedingt hier vor dem Bau nachfragen, was genau eingebaut wird! Wir werden diese Rohre jetzt mal testen und in 20-30 Jahren wieder berichten :-)). Ansonsten hatte BayernBlock sehr gute ausführende Firmen, von deren Leistung sogar mein Mann (!) geschwärmt hat, z.B. die Estrichleger, die innerhalb kürzester Zeit super Arbeit geliefert haben, oder die Zimmerer, etc. Alles in Allem – jetzt mal von den Rohren abgesehen – würde ich an unserem Neubau nichts ändern, sondern alles genauso und natürlich mit BayernBlock wieder machen, und ich kann BayernBlock ohne Vorbehalte weiterempfehlen.

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