Holzhaus bauen: Das kostet es!

Holzhaus Baupreise 2023

Der Bau eines Holzhauses ist eine ausgezeichnete Wahl. Es hat nicht nur einen unschlagbaren Nachhaltigkeitsfaktor, sondern steigert ebenso den Wohnkomfort. Die Kosten hängen dabei vorwiegend von der Art des Hauses ab. Wir geben Ihnen im Folgenden eine Übersicht, mit welchen Ausgaben Sie kalkulieren müssen.

 

Verschiedene Arten von Holzhäusern

Die Preise für Holzhäuser variieren je nach Art der Konstruktion stark. Fertigholzhäuser sind oft günstiger als individuell gebaute Häuser. Auch das Material, das für die Außen- und Innenwände verwendet wird, kann sich auf den Preis auswirken. Holz ist billiger als Ziegel oder Stein, kann aber im Laufe der Zeit mehr Pflege erfordern.

Außerdem sind bestimmte Holzarten teurer als andere: Rotholz und Zedernholz kosten mehr als Kiefer oder Fichte. Die Größe und Komplexität der Struktur haben ebenfalls einen großen Einfluss auf den Preis. Größere Häuser mit mehreren Räumen und Ausstattungsmerkmalen wie Veranden oder Terrassen kosten mehr als kleinere, einfachere Behausungen. Außerdem treiben zusätzliche Merkmale wie Kamine oder Einbauten die Kosten weiter in die Höhe. Und schließlich ist der Kauf eines vorgefertigten Hauses in der Regel günstiger als die Beauftragung eines Architekten, der ein individuelles Design entwirft.

Letztendlich gibt es bei Holzhäusern viele Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, um eine genaue Preisspanne für jedes einzelne Projekt zu ermitteln. Zur Finanzierung können Sie online verschiedene Ratenkredite einfach finden. Schnell und einfach erhalten Sie eine Übersicht passender Kredite, die Sie in Ihrem Bauvorhaben unterstützen.

Blockhaus in Naturstammbauweise

Aus ganzen Stämmen gebaut und sozusagen der traditionelle Klassiker unter den Holzhäusern ist das Blockhaus. Es punktet mit maximaler Naturnähe und gesundem Wohnen, was es sehr beliebt macht.

Da die Produktions- und Baukosten aufgrund des hochwertigen Materials relativ hoch sind, können die Ausgaben für ein Blockhaus von 4.000 Euro pro Quadratmeter bis hin zu noch höheren Beträgen reichen.

Holzhaus Wand Kreuzlagenholz Hanfdämmplatten Fichtenschalung Lattung Lärchenschalung

Holzhaus mit einem Wandaufbau aus Kreuzlagenholz, Hanfdämmplatten, Fichtenschalung, Lattung und einer Lärchenschalung

Blockbohlenhaus

Es gibt zwei Arten von Blockbohlenhäusern: Rundbohlenhäuser und solche mit quadratischen Bohlen. Beide Arten bieten eine attraktive Alternative zu traditionellen Häusern. Preislich gesehen sind vorgefertigte Bohlenhäuser deutlich günstiger als solche aus natürlichem Rundholz und kosten in Standardausführungen etwa ab 2.900 Euro pro Quadratmeter. Preise von 4.000 Euro pro Quadratmeter sind durchaus üblich.

Wenn Sie Ihr Bohlenhaus jedoch weiter individualisieren möchten, können die Kosten aufgrund des zusätzlichen Arbeitsaufwands schnell steigen. Größere, individuell gestaltete Häuser können zum Beispiel zusätzliche Arbeiten oder komplexere architektonische Designs erfordern.

Außerdem sollten Sie bei der Budgetplanung für Ihr Blockbohlenhauses die Kosten für das Isoliermaterial berücksichtigen. Die Isolierung kann aufgrund der unregelmäßigen Beschaffenheit der Stämme teurer sein als bei anderen Haustypen.

Schwedenhaus

Ein Schwedenhaus hat in der Regel eine bunte Holzfassade, die es von anderen Häusern abhebt. Die Preise liegen etwa bei 2.300 bis 3.000 Euro, somit sind die Schwedenhäuser aufgrund ihrer einfacheren Bauart auch etwas günstiger.

Fertighaus

Fertighäuser werden aufgrund ihrer Kosteneffizienz und einfachen Montage immer beliebter. Die überwiegende Mehrheit der Fertighäuser wird in Holzbauweise errichtet, entweder in Pfosten-Riegel-, Holztafel- oder Holzrahmenbauweise – je nach gewünschtem Design.

Vorgefertigte Holzhäuser gibt es in verschiedensten Größen. Was die Kosten anbelangt, so können Sie im Durchschnitt damit rechnen, zwischen 2.400 und 2.500 Euro pro Quadratmeter für ein standardmäßig gebautes Haus zu zahlen. Diese Preisspanne erlaubt die individuelle Anpassung an bestimmte Merkmale wie zusätzliche Fenster, Isolierung, Dachmaterialien und verschiedene Oberflächen.

 

Fördermittel nutzen

Bei der Finanzierung eines Holzhauses können Sie auch öffentliche Zuschüsse in Anspruch nehmen, die es Ihnen ermöglichen, sowohl die Höhe des Eigenkapitals als auch die Gesamthöhe der Zinsen zu reduzieren. Insbesondere die Förderprogramme der bundeseigenen KfW-Bank und des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sind bei Bauwilligen für ein Holzhaus sehr gefragt. Diese Förderprogramme können für den Erwerb von fertigen Holzhäusern, für Neubauten und für Renovierungen genutzt werden.

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