Baufinanzierung für Holzhäuser

Holzhaus Baufinanzierung

Holzhäuser liegen absolut im Trend. Generell ist jedoch festzustellen, dass für Blockhäuser häufig ein geringerer Beleihungswert von den Banken angesetzt wird, als im Vergleich zu einem Steinhaus. Das liegt daran, dass die Banken im Falle einer Verwertung des Holzhauses davon ausgehen, einen deutlich geringeren Verkaufspreis in der Versteigerung zu erzielen als beim Steinhaus. Die Blockhäuser sind häufig relativ speziell und das Material hält nicht ewig, wodurch in der Regel ein niedrigerer Wiederverkaufswert erzielt wird.

Bei Blockhäusern aus Kantholz wird meist ein Beleihungswert von ungefähr 70 bis 75 Prozent angenommen, bei Rundstammhäusern liegt dieser bei 65 Prozent. Beim echten Naturstammhaus liegen die Beleihungswerte häufig sogar unter 50 Prozent, da eine Weiterveräußerung im Falle eines Kreditausfalls häufig gar nicht gegeben ist. Im Folgenden erklären wir Ihnen alles Weitere, was Sie rund um die Finanzierung von Holzhäusern wissen sollten.

 

Wie setzt sich die Baufinanzierung zusammen?

Alles rund um die Baufinanzierung für Holzhäuser lässt sich unter https://www.baufi24.de/ finden. Dort können Sie sich auch gleich eine Baufinanzierung für Ihre Traumimmobilie vermitteln lassen. Auch eine persönliche Beratung ist dort einfach und unkompliziert möglich. Für ein Blockhaus wird häufig eine sehr hohe Eigenleistung erbracht. Dies passiert häufig schon im Rahmen der Richtmeistermontage, wo schnell etliche 10.000 Euro eingespart werden können.

Die festgelegten Anteile am Gebäude für Eigenleistung werden von den Banken festgelegt, bei Holzhäusern jedoch häufig überschritten. Generell ist es wichtig, dass man bei der Baufinanzierung den Verkehrswert, also den Wert des gesamten Gebäudes, inklusive Grundstück, Eigenkapital, Eigenleistung sowie eingebrachte Werte und die Baufinanzierung sowie den Kredit splittet. Zudem ist es empfehlenswert, sich immer noch eine Barreserve zu behalten, falls unvorhergesehene Kosten auftreten.

 

Richtig finanzieren beim richtigen Institut

Grundsätzlich unterscheidet sich die Finanzierung eines Holzhauses formell jedoch nicht von der eines anderen Hauses. Der Kredit bildet in der Regel immer die Grundlage für den Erwerb des Grundstücks sowie Bau- und Ausstattungskosten. Generell wird eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent bei den meisten Banken erwartet. In jedem Fall lohnt es sich mehrere durchgerechnete Angebote für das geplante Holzhaus einzuholen und die Konditionen miteinander zu vergleichen, vor allem was die einzelnen Kreditbedingungen wie Zinssätze, Laufzeiten oder die Eigenkapitalberechnung angeht.

Blockhaus Finanzierung über Baudarlehen

Fördermittel optimal nutzen

Unterstützen können Sie sich bei der Finanzierung eines Holzhauses auch von öffentlichen Fördermitteln. Damit lässt sich die Menge an Eigenkapital sowie die gesamte Zinssumme verringern. Gefragt sind dabei vor allem die Förderprogramme der bundeseigenen KfW Bank und der BAFA. Diese können für den Erwerb fertiger Holzhäuser, Neubauten und für Sanierungen genutzt werden. Das Förderportfolio umfasst dabei zum Beispiel zinsgünstige Kredite, Tilgungszuschüsse und weitere Zuschüsse, welche nicht zurückgezahlt werden müssen.

Zusätzlich kommt noch ein Bonus für einen individuellen Sanierungsfahrplan und finanzielle Unterstützung der Baubegleitung durch Experten dazu. Mittlerweile wurden die Programme so umgestellt, dass Sie deutlich einfacher zu beantragen sind als noch vor ein paar Jahren. Hinzu kommen noch viele weitere regionale Förderangebote. Ein entscheidendes Kriterium für die Zuteilung und das Volumen der Fördermittel ist, dass die Gebäude die Kriterien für eine der Effizienzhausstufen „EE“ erfüllen. Je energieeffizienter gebaut wurde oder wird, desto umfangreicher fällt die Förderung aus.

 

Besonderheiten kennen

Was Werterhalt und Beständigkeit betrifft, können sehr moderne Holzhäuser mittlerweile auch mit herkömmlichen Bauten mithalten. Trotzdem ist das bei vielen Gebäuden noch nicht der Fall und viele Kreditinstitute haben Vorbehalte gegenüber den Blockhäusern. Allerdings sind die Brandschutzklassen und die Feuerwiderstandsklassen mittlerweile auf demselben Niveau wie bei allen anderen Bauweisen, weshalb es für die Bank theoretisch keinen faktischen Grund mehr gibt, die Sicherheit eine Holzimmobilie pauschal infrage zu stellen.

Um diese Sicherheit nachzuweisen, gibt es das RAL Gütezeichen. Dieses wird nach sorgfältiger Prüfung den Herstellern erteilt, deren Holzmaterialien anspruchsvollen Vorgaben entsprechen. Dieses Gütesiegel bestätigt die Sicherheit und kann bei der Bank vorgelegt werden, wodurch sich die Konditionen verbessern lassen.

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